Mit Blick auf die Ausstellung von Arno Schidlowski in der Alfred Ehrhardt Stiftung legen Ute Mahler und Arno Schidlowski ihr persönliches Verhältnis zur Landschaftsfotografie dar: Als eigentümliche Verschränkung und Verdichtung von Raum und Zeit, als poetischen Ausdruck und als Zuspitzung der stillen und in sich ruhenden Ausdrucksform des Fotografischen. Dabei geht es letztendlich auch um Dinge, die sich der Sprache entziehen.
Prof. Ute Mahler (*1949) gehört mit ihrem fotografischen Werk, als Lehrende sowie Mitgründerin der renommierten Fotografenagentur Ostkreuz und der Ostkreuzschule Berlin zu den bedeutenden Persönlichkeiten der deutschen Fotografie.
Arno Schidlowski (*1975) zeigt in der Alfred Ehrhardt Stiftung mit JASMUND und DER SONNE MOND zwei Werkgruppen, die stellvertretend sind für seine über 25 jährige Auseinandersetzung mit Natur und Licht. Seine analog und von Hand gefertigten Serien entstehen in langen Arbeitsprozessen als kontinuierliche Befragung der Landschaften und ihrer Abbilder. JASMUND widmet sich einem kulturell geprägten und vielfach gesehenen Ort, während DER SONNE MOND eine innere, nicht eindeutig verortbare Szenerie entstehen lässt. Beide Serien verbinden Aspekte der Rhythmik und der Wiederkehr – teils als Ausdruck von Naturzyklen, teils als Mittel zur Vergegenwärtigung, in dem Variationen und Sequenzen die Konzentration steigern und die Vielschichtigkeit des Gesehenen ausloten. Schidlowskis Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet und international präsentiert, unter anderem in der der renommierten Photographer’s Gallery (Print Sales) in London als Einzelausstellung „Arno Schidlowski – Inner Skies“.
Eintritt frei. Wir bitten um Voranmeldung unter: info@aestiftung.de